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Besserer Empfang mit der richtigen Antenne

Besserer Empfang mit der richtigen Antenne

Der DVB-T Empfang und seine Qualität sind stark von der Auswahl der richtigen Antenne abhängig.
Zu berücksichtigen sind dabei Ihr jeweiliger Standort sowie verschiedene Störungsfaktoren. Die Grundinformationen ob und mit welcher Signalstärke DVB-T Empfang an Ihrem Standort möglich ist, erfahren Sie auf „Ueberallfernsehen“.


Links

DVB-T Übersichtskarte für Deutschland
www.ueberallfernsehen.de

DVB-T in Europa
http://www.digitag.org/
http://www.broadcast.ch/homepage/html/broadcast_deut.htm/
http://www.csa.fr/infos/autorisations/gabarits.php
http://www.tnt-gratuite.fr/

Störungsfaktoren

Auch im so genannten Kerngebiet des DVB-T Signals kann es durch äußere Einflüsse zu Empfangsstörungen kommen.
Dazu gehören z.B. Hochleitungen von Straßenbahnen, Hochspannungs- und Mobilfunkmasten, Stahlbetonwände, beschichtete Fensterscheiben (z.B. Sonnenschutzfolie), elektrische Geräte (z.B. Handys, Energiesparlampen), besondere Wetterlagen (wie Inversionswetterlage), sowie Störungen und Wartungsarbeiten an der Sendestation.

Welche Antenne?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Antennen, Innen- und Außenantennen.
Der Einsatz der jeweiligen Antenne ist ebenso vom Standort abhängig. Außenantennen werden dabei in der Regel nur im Randgebiet des DVB-T Signals benutzt.
Innenantennen reichen völlig für das Kerngebiet des digitalen Empfangs aus. Bei dem Gebrauch einer Außenantenne muss man zum einen höhere Kosten und zum anderen einen höheren Installationsaufwand berücksichtigen. Es müssen Kabel von der Außenantenne zum digitalen Receiver gelegt werden und außerdem erfordern die meisten Dachantennen eine perfekte Ausrichtung, die eigentlich nur mit passendem Messgerät möglich ist.
Für den stabilen Empfang im Randgebiet sollte man aber trotzdem nicht auf diese Antenne verzichten, um die digitale Fernsehwelt genießen zu können.

Welche Bauform?

Des Weiteren sollte man sich vor dem Kauf der passenden Antenne über die am besten geeignete Bauform informieren. Man unterscheidet Stabantennen oder Flachantennen.
Beide Antennenarten weisen spezifische Vor- und Nachteile auf, wobei die Unterschiede in erster Linie das Design betreffen.
Stabantennen sind in der Regel leistungsschwächer gegenüber Flachantennen. Jedoch gibt es auch ein Nachteil von Flachantennen, die Richtungsgebundenheit. Man ist zwar sehr bemüht diese Schwachstelle zu entfernen, jedoch ist das bis heute noch nicht zu 100 Prozent gelungen.

Aktive oder Passive Antenne?

Hinzu kommt die Frage, ob nun lieber eine aktive oder passive Antenne gekauft werden soll.
Aktive Antennen haben den Vorteil des integrierten Verstärkers, somit geht keine wichtige Signalstärke auf dem Weg zum Tuner verloren.
Jedoch wird für aktive Empfangseinheiten ein externes Netzteil für zusätzliche Stromversorgung benötigt. Im Kerngebiet ist in der Regel der Gebrauch jeder Antenne möglich.
Auf alle Fälle sollte vor dem Kauf die oben beschriebenen Faktoren berücksichtigt werden.

Für besseren Empfang in den sogenannten Randgebieten des DVB-T Signals ist es ratsam, eine passende Antenne oder Antennenkombination zu verwenden.

Unten finden Sie dazu einige Lösungen (unter Vorbehalt der Kompatibilität der Hardware):

Die mitgelieferte Antenne erzeugt eine Signalstärke von ca. 2 dBi.

Mit zwei über einen Adapter angeschlossenen Antennen können das Empfangssignal auf bis zu 4 dBi erhöhen.

Eine passive Stabantenne (ca. 40 cm) erreicht eine Signalstärke von bis zu 8 dBi.

Mit einer aktiven Flachantenne besteht die Möglichkeit mehr als 20 dBi Signalverstärkung zu erzielen. Für den maximalen Empfang sollte diese Antenne exakt auf den nächsten Sendemast ausgerichtet werden.

Die aktive DVB-T Bilderrahmenantenne „fancy alpha“ ermöglicht den Empfang auch in Regionen, in denen normalerweise der Einsatz von Außen- oder Dachantennen notwendig ist. Bei freier Sicht sowie durch eine optimale Ausrichtung zum nächsten Sendemast erzielt diese Antenne eine Reichweite von bis zu 60km.

Mit der aktiven DVB-T Hochleistungsantenne „vube alpha“ erreicht man bei freier Sicht zur nächsten DVB-T Sendeeinheit eine Empfangsreichweite von bis zu 80km. Diese Empfangsleistung ist mit der Leistung einer zwei Meter hohen Dachantenne vergleichbar.

DBi steht für Dezibel isotrop und beschreibt die Abstrahlleistung der Antenne, d.h. je höher die dBi-Zahl ist, desto stärker ist das Antennensignal und umso besser ist der Empfang.



Empfangsmöglichkeiten

Reichweite 5km 10km 15km 20km 25km 30km 40km 50km 60km 70km 80km 90km
Mini-Stabantenne E D C B B A A A A A A A
2 Mini-Stabantennen E E D C B B A A A A A A
Stabantenne (43cm) E E D C C B A A A A A A
Aktive Flachantenne E E E D C C B B A A A A
fancy alpha E E E E D D C B B A A A
vube alpha E E E E E D D C B B B A


Empfangsschwierigkeitsgrade:

A) direkter Sichtkontakt zum Sendemast

B) flache Bodenebene bei freier Sicht

C) flache Bodenebene bei verdeckter Sicht, bzw. flache Täler

D) stark abgeschirmte Gebiete (z.B. Bäume, Brücken, Gebäude)

E) tiefe Täler (starke Funklöcher)



Diese Ergebnisse gelten als maximal ermittelte Testwerte bei optimalen Bedingungen im Freien für die empfangsstarken Sender. Für die schwächeren Sender reduziert sich die Reichweite um ca. 25%. Die Tabellenangaben dienen lediglich als Orientierungswerte für die Auswahl einer geeigneten Antenne und können nicht für jeden einzelnen Fall garantiert werden.


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